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Licht an? Licht aus? Licht an! Denn LICHT ist immer und überall – ob als künstlich erzeugtes oder naturgegebenes Licht und vor allem als Lebensvoraussetzung für Menschen, Tiere und Pflanzen. In Kunst, Kultur und Natur beeinflusst Licht in verschiedener Weise, es zeigt sich als spektakuläres Phänomen in Sonnenuntergängen, Regenbögen, Nordlichtern oder Schatten.
„Licht An!“ ist das Motto der STADT FÜR EINE NACHT im Kunst- & Kulturquartier Schiffbauergasse, die am 30. Juni 2018 zum neunten Mal ihre imaginären Tore öffnet. Eine Vielzahl kreativer Köpfe aus Potsdam und dem Land Brandenburg werden die Stadt auf Zeit auch in diesem Jahr wieder mit Leben füllen und dabei passend zum Motto „Licht An!“ zum Nachdenken und Mitmachen anregen: Über das Sparen von Licht und die Entwicklung von günstigen und nachhaltigen Lichtquellen, über Licht in Kunst, Kultur, Wissenschaft und Architektur oder über die poetische Bedeutung von Licht. Neben den 26 Bewohnern, unter denen sich „alte Bekannte“ wie das Rechenzentrum, die Kunstschule Potsdam und das Naturkundemuseum ebenso wie „Neubürger“ wie Alpha Moonbase, das Holzwerk oder das CoderDojo Potsdam befinden, bieten natürlich auch die Kulturhäuser der Schiffbauergasse wieder ein umfangreiches und kreatives Programm mit mehr als 100 Programmpunkten. Auch in diesem Jahr gilt es, sich zwischen Tanzperformances, Theateraufführungen, Lesungen, Konzerten, Ausstellungen und jeder Menge Mitmachangeboten zu entscheiden.

Mit Gesang, Wort, Tanz oder Instrument selbst mitmachen und sich dem SFEN-Publikum stellen oder einfach nur zuschauen und lauschen heißt es auf der „Kulturinsel“, einem Ponton auf dem Tiefen See, das zur schwimmenden Open Stage wird. Bei Einbruch der Dämmerung lohnt es sich darüber hinaus, auch einen Blick auf den Tiefen See zu werfen – unter dem Titel „Lichte Horizonte“ verwandelt Lichtkünstler Rainer Gottemeier den dunklen Strom in ein rhythmisiertes Bild, ein visuelles Konzert.
Oder man lässt sich vom Schwarzen Loch in der Schinkelhalle anziehen. In die interaktive Lichtskulptur „Vortex Lucis“ des Potsdamer Künstlerkollektivs XENORAMA können Jung und Alt vollständig eintauchen und durch Ihre Anwesenheit im Raum Licht und Klang formen. Die Installation „L´Aveuglement (Blinding)“ in der fabrik Potsdam verwandelt Gesang in Licht und man kann Bewegungen mit dem Gehör erahnen. Auch Klassiker aus den Vorjahren wie das Konzert des Generationenchor Potsdam, die Silent Disco oder der beliebte Drum Klub dürfen ebenfalls nicht fehlen. Nach einer vermutlich langen Partynacht steht der Sonntagvormittag dann wieder im Zeichen des Aufwachens – beim Tango auf der Seebühne, bei den Licht-Mitmach-Experimenten vom Extavium oder beim entspannten Frühstück irgendwo zwischen Marina und Restaurantschiff.

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